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Gemeinsam gegen den Eichenprozessionsspinner

Die Samtgemeinde Wathlingen geht neue Wege bei der Eindämmung des Eichenprozessionsspinners: Mit dem gezielten Aufhängen von Nistkästen für Meisen wird auf eine natürliche und nachhaltige Methode zur Bekämpfung des Schädlings gesetzt. 

Die Maßnahme ist Teil des Projekts „KommN“ im Rahmen des Nachhaltigkeitslabels 2026/2027 und steht unter dem Themenschwerpunkt „Natürliche Ressourcen und Umwelt“.

Bereits zu Beginn des Jahres brachte der Bauhof 20 Nistkästen in Nienhagen und Wathlingen sowie weitere 10 in Adelheidsdorf an besonders betroffenen Standorten an. Diese zehn Nistkästen wurden zusätzlich von der Gemeinde Adelheidsdorf für das Projekt „KommN N“ gesponsert. Auch Bürgerinnen und Bürger können durch das Aufhängen eigener Nistkästen aktiv dazu beitragen, den Eichenprozessionsspinner auf natürliche Weise zu bekämpfen.

Der Eichenprozessionsspinner befällt bevorzugt Eichen; seine Raupen können nicht nur erhebliche Schäden anrichten, sondern durch ihre Brennhaare auch gesundheitliche Beschwerden beim Menschen hervorrufen. Meisen hingegen füttern ihre Jungtiere unter anderem mit den Raupen des Eichenprozessionsspinner und leisten so einen wichtigen Beitrag zur natürlichen Reduzierung der Bestände.

Unterstützung erhielt die Samtgemeinde von Schülerinnen und Schülern der Oberschule Wathlingen. Gemeinsam mit ihrem Lehrer Marcel Kasimir bauten sie zahlreiche Nistkästen, die anschließend vom Bauhof fachgerecht angebracht wurden.

Samtgemeindebürgermeisterin Claudia Sommer bedankt sich bei allen Beteiligten für das engagierte Mitwirken.