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Nachhaltigkeits ABC

Gemeinsam für eine grünere Zukunft

Nachhaltigkeit ist ein zentrales Thema unserer Zeit – sei es im Alltag, in der Wirtschaft oder im globalen Klimaschutz.

Unser Nachhaltigkeits-ABC gibt Ihnen einen verständlichen Überblick rund um die Nachhaltigkeit. Entdecken Sie zentrale Begriffe, Konzepte und Maßnahmen für eine umweltfreundlichere Zukunft – von A wie „Abfallvermeidung“ bis Z wie „Zero Waste“ – und erfahren Sie, wie Sie aktiv zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen können.

A - Abfallvermeidung

Nachhaltigkeit im Alltag!

Heute möchten wir Sie dazu inspirieren, bewusster mit Ihrem Abfall umzugehen. Kleine Veränderungen können einen großen Unterschied machen!

  1. Reduzieren: Überlegen Sie, bevor Sie etwas kaufen. Brauchen Sie es wirklich? Vermeiden Sie Einwegprodukte und entscheiden Sie sich für langlebige Alternativen. Jeder nicht gekaufte Gegenstand ist ein kleiner Schritt zu weniger Abfall

  2. Wiederverwenden: Bevor Sie etwas wegwerfen, denken Sie daran, ob Sie es wiederverwenden können. Glasflaschen, Stofftaschen oder Behälter eignen sich perfekt für den Mehrfachgebrauch. Kreativität hat hier keine Grenzen!

  3. Recyceln: Trennen Sie Ihren Müll richtig und unterstützen Sie das Recycling. Damit sorgen Sie dafür, dass Ressourcen erhalten bleiben und die Umwelt geschützt wird. Jede Dose, jede Zeitung, jeder Karton zählt! Wussten Sie schon, dass beim Wertstoffhof in Wathlingen alte Handys für NABU-Naturprojekte gesammelt werden?

Lassen Sie uns gemeinsam einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Jede Handlung, egal wie klein, macht einen Unterschied. Gemeinsam können wir die Welt ein Stückchen nachhaltiger machen.

B - Biodiversität

Biodiversität schützt die Vielfalt des Lebens.

Jede Pflanze, jedes Tier trägt zu einem stabilen Ökosystem bei, und es liegt in unseren Händen, diese Vielfalt zu schützen. Jedes Lebewesen spielt dabei eine einzigartige Rolle, sei es als Bestäuber, Luftreiniger oder einfach als Teil des großen Ganzen.

Was können wir tun, um Biodiversität zu erhalten? Unterstützen Sie lokale Naturschutzprojekte, pflanzen Sie heimische Pflanzen, schaffen Sie Lebensraum für Insekten und Vögel. Kleine Taten können große Veränderungen bewirken!
Gemeinsam können wir die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt für ein stabiles Ökosystem schützen, denn kleine Veränderungen in unserem Alltag machen einen großen Unterschied!

C - CO2-Fußabdruck

CO2-Fußabdruck minimieren

Wussten Sie, dass jede Ihrer Handlungen einen unsichtbaren Abdruck hinterlässt? Ihr CO2-Fußabdruck ist genau das: die Summe der Treibhausgasemissionen, die durch Ihre täglichen Aktivitäten und Entscheidungen entstehen und zur globalen Erwärmung beitragen. Doch es gibt zahlreiche Wege, ihn zu minimieren.

Durch bewussten Konsum und Energieeinsparung können Sie einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Hier sind einige praktische Tipps, wie Sie Ihren CO2-Fußabdruck reduzieren können.

Beginnen Sie mit bewusstem Konsum: Wählen Sie Produkte aus, die umweltfreundlich hergestellt wurden, unterstützen Sie lokale Unternehmen und verzichten Sie auf überflüssige Verpackungen. Schon kleine Veränderungen in Ihrem Einkaufsverhalten können einen erheblichen Einfluss haben!

Auch der Energieverbrauch spielt eine große Rolle. Schalten Sie das Licht aus, wenn Sie einen Raum verlassen, verwenden Sie energieeffiziente Geräte und nutzen Sie wenn möglich erneuerbare Energiequellen. Jede Kilowattstunde, die Sie einsparen, hilft dabei, den eigenen CO2-Fußabdruck zu verkleinern und einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamtes können Sie Ihre aktuelle CO2-Bilanz berechnen und diese für die Zukunft optimieren.

Gemeinsam können wir unseren CO2-Fußabdruck reduzieren und unseren Planeten für zukünftige Generationen schützen.

D - Dachbegrünung

Mehr als nur grüne Dächer!

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie viel ungenutztes Potenzial auf den Dächern unserer Häuser liegt?

Dachbegrünung verwandelt graue Dächer in lebendige, grüne Oasen und bietet dabei zahlreiche Vorteile:

  1. Gründächer verbessern die Luftqualität, speichern CO2 und unterstützen die Artenvielfalt, indem sie Lebensräume für Pflanzen und Tiere schaffen.
  2. Sie reduzieren die Regenwasserabflüsse und entlasten so die Kanalisation, was besonders in Zeiten von Starkregenereignissen wichtig ist.
  3. Grüne Dächer wirken als natürliche Dämmung.

Lassen Sie uns gemeinsam die Samtgemeinde Wathlingen grüner und lebenswerter gestalten!

E - Elektromobilität

Der Weg in eine nachhaltige Zukunft!

Elektromobilität verändert unsere Welt und bietet zahlreiche Vorteile für unsere Umwelt und Gesellschaft. Sie umfasst nicht nur Elektroautos, sondern auch nachhaltige Transportmittel wie E-Bikes, die zu einer umweltfreundlicheren Mobilität beitragen.

Die Vorteile auf einen Blick:

1. Emissionsreduktion: Elektrofahrzeuge und E-Bikes verringern Treibhausgasemissionen erheblich, da sie ohne Auspuffgase betrieben werden. Besonders nachhaltig wird es, wenn sie mit erneuerbarer Energie aus Sonne, Wind und Wasser betrieben werden.

2. Verbesserte Luftqualität: Durch den Verzicht auf fossile Brennstoffe verbessern Elektrofahrzeuge die Luftqualität in unseren Städten, da sie keine schädlichen Abgase ausstoßen.

3. Leisere Städte: Elektrofahrzeuge sind leise und reduzieren so die Lärmbelastung.

Wechseln Sie zu umweltfreundlichen Verkehrsmitteln und nutzen Sie erneuerbare Energiequellen, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.
Gemeinsam können wir die Mobilität der Zukunft nachhaltig gestalten!

F - Fairer Handel

Für eine gerechtere Welt!

Fairer Handel bedeutet weit mehr, als nur Produkte zu kaufen; es geht darum, soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung zu fördern.

Hier sind einige Gründe, warum der Umstieg auf fair gehandelte Produkte wichtig und nachhaltig ist:

  1. Soziale Gerechtigkeit fördern: Produkte aus fairem Handel werden unter gerechten Arbeitsbedingungen hergestellt. So werden angemessene Löhne gezahlt und sichere Arbeitsbedingungen gewährleistet.
  2. Unterstützung von Gemeinschaften: Fairer Handel trägt dazu bei, lokale Gemeinschaften zu stärken, indem er faire Preise für Produkte wie Kaffee, Schokolade oder Kleidung garantiert. Dadurch wird die wirtschaftliche Unabhängigkeit gefördert.
  3. Umweltfreundliche Praktiken: Viele fair gehandelte Produkte setzen auch auf nachhaltige Anbaumethoden, die die Umwelt schützen und natürliche Ressourcen schonen.

Entscheiden Sie sich für fair gehandelte Produkte und tragen Sie aktiv dazu bei, soziale Gerechtigkeit zu fördern und positive Veränderungen weltweit anzustoßen. Mit jedem Kauf setzen Sie ein Zeichen für eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft!

G - Grünflächen

Mehr Grünflächen für unser Wohlbefinden!

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie wichtig Grünflächen für unser Leben sind? Grünflächen sind mehr als nur schöne Orte – sie spielen eine entscheidende Rolle für die Umwelt und unsere Lebensqualität:

  • Umweltschutz: Sie verbessern die Luft, speichern CO2 und fördern die Artenvielfalt.
  • Kühlung: Bäume und Pflanzen senken die Temperaturen in den immer heißer werdenden Sommern.
  • Wohlbefinden: Grünflächen laden zum Entspannen ein und fördern unsere körperliche und mentale Gesundheit.

Schaffen wir gemeinsam mehr Raum für die Natur und ein lebenswertes Umfeld!

H - Humus

Humus, der Schatz im Boden!

Wussten Sie, dass Humus ein wichtiger Bestandteil des Bodens ist und damit die Grundlage für gesunde Pflanzen und eine reiche Ernte im eigenen Garten?

Humus verbessert die Bodenstruktur, speichert Wasser und Nährstoffe und fördert das Bodenleben. So können Sie ihn selbst aufbauen:

Kompost nutzen: Küchen- und Gartenabfälle kompostieren und in nährstoffreichen Humus verwandeln.

Mulchen: Grasschnitt (bis August) oder Laub auf Beete geben – das schützt den Boden und fördert die Aktivität von Mikroorganismen.

Ein gesunder Boden ist wertvoll für Pflanzen, Klima und Umwelt.

I - Insektenfreundliche Gärten

Schaffen Sie ein Paradies für Bienen & Co.!

Wussten Sie, dass Sie mit wenigen Maßnahmen in Ihrem Garten oder auf dem Balkon einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten können? Setzen Sie auf heimische Sträucher und Stauden: Sie bieten Wildbienen, Schmetterlingen und anderen Insekten Nahrung und Lebensraum. 

Wählen Sie Blühwiesen statt Steingärten: Bunt, lebendig und pflegeleicht – und ein Magnet für summende Besucher. Verzichten Sie auf Pestizide: So schützen Sie auch die nützlichen Gartenhelfer.
Jeder Quadratmeter zählt – gestalten Sie Ihren Garten insektenfreundlich und leisten Sie einen wichtigen Beitrag für die Natur! 

Strauchempfehlungen, die sowohl als Bienen – als auch als Vogelnährgehölz wertvoll sind:

  • Schwarzdorn
  • Weißdorn
  • Wildrosen
  • Holunder
  • Weide
  • Haselnuss

Staudenempfehlungen für den insektenfreundlichen Garten:

  • Wasserdost
  • Kamille
  • Mohn
  • Schafgarbe
  • Löwenzahn
  • Klee-Arten

J - Jutebeutel statt Plastiktüte

Tragen Sie Verantwortung – nicht nur Einkäufe!

Wer nachhaltig leben möchte, greift zu wiederverwendbaren Alternativen – am besten aus Stoff, dem umgangssprachlichen Jutebeutel. Plastiktüten sind oft nur wenige Minuten im Einsatz, belasten die Umwelt jedoch über Jahrhunderte.

Mit einem einfachen Schritt können Sie aktiv Müll vermeiden – greifen Sie zur Stofftasche! Jede eingesparte Tüte schont Ressourcen und schützt unsere Meere.

Setzen Sie ein Zeichen für weniger Plastik im Alltag!

K - Konsumbewusstsein

Weniger ist mehr – für Sie und den Planeten!

Nachhaltigkeit beginnt beim Einkauf: Wer bewusst konsumiert, trifft Entscheidungen mit Weitblick.

  • Wählen Sie Produkte mit geringem ökologischem Fußabdruck – regional, saisonal und möglichst unverpackt. So unterstützen Sie lokale Anbieter, vermeiden unnötige Transportwege und reduzieren Verpackungsmüll.
  • Setzen Sie auf Qualität statt Quantität: Langlebige Produkte schonen Ressourcen und sparen langfristig Geld.
  • Fragen Sie sich vor dem Kauf: Brauche ich das wirklich? Kann ich mir das Gerät vielleicht ausleihen oder teilen?

Bewusstes Einkaufen verändert nicht nur den eigenen Alltag, sondern auch die Welt ein Stück zum Besseren. 


L - Lebensmittelverschwendung

Lebensmittel sind kostbar – lassen Sie nichts verkommen! 

Jährlich landen tonnenweise Lebensmittel im Müll – oft völlig unnötig. Mit ein paar einfachen Maßnahmen können Sie Abfälle deutlich reduzieren:

  • Bewusst einkaufen: Planen Sie Ihre Mahlzeiten und kaufen Sie nur das, was Sie wirklich benötigen.
  • Effizient lagern: Achten Sie auf richtige Aufbewahrung – so bleiben Obst, Gemüse & Co. länger frisch. 
  • Reste kreativ verwerten: Aus übrig gebliebenen Zutaten lassen sich leckere neue Gerichte zaubern. 

Jedes gerettete Lebensmittel schont Ressourcen, spart Geld und schützt unsere Umwelt. 

M - Mülltrennung

Richtig trennen – Ressourcen schonen! 

Mülltrennung ist ein einfacher, aber sehr wirksamer Beitrag zum Umweltschutz. Wer Abfälle korrekt sortiert, ermöglicht Recycling, spart Energie und schont wertvolle Rohstoffe.

Papier & Pappe: Zeitungen, Kartons und Verpackungen kommen ins Altpapier – so können sie fast unbegrenzt wiederverwertet werden. 

Glas: Flaschen und Gläser nach Farben sortiert in die Glascontainer geben. Deckel oder Verschlüsse möglichst vorher entfernen und über den Gelben Sack bzw. die Wertstofftonne entsorgen.

Verpackungen aus Plastik, Metall und Verbundstoffen: Diese Wertstoffe gehören in den Gelben Sack bzw. die Wertstofftonne. 

Bioabfälle: Küchenreste, Obst- und Gemüseschalen oder Kaffeesatz in die Biotonne – daraus entsteht wertvoller Kompost oder Biogas. 

Restmüll: Alles, was nicht recycelt werden kann (z. B. Staubsaugerbeutel oder Keramik), gehört in die Restmülltonne. 

Tipp: Nutzen Sie das Abfall-ABC des Zweckverbands Abfallwirtschaft Celle – dort können Sie schnell und einfach nachlesen, wie unterschiedliche Abfälle richtig entsorgt werden.

Kennen Sie schon unseren Wertstoffhof in Wathlingen? Hier können derzeit folgende Wertstoffe abgeben werden:

  • Glas
  • Altpapier
  • Altmetall
  • Kleinelektronik, z.B. Mixer, Kaffeemaschine, Mikrowelle, PC (bitte beachten Sie, dass keine Datenlöschung durch den Wertstoffhof, Abfallzweckverband oder die Lebenshilfe erfolgt),
  • Batterien nur in haushaltsüblichen Mengen
  • Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen nur in haushaltsüblichen Mengen, keine Annahme von Gewerbetreibenden!
  • Alttextilien
  • Weinkorken
  • Handys
  • Alu-Teelichthüllen und Wachsreste


Nicht abgegeben werden können:
Großgeräte wie Waschmaschine, Kühlschrank etc. Hier erfolgt die Annahme nur bei der Abfallentsorgungsanlage Altencelle, Braunschweiger Heerstr. 111
Grünabfälle = möglich sind die kostenpflichtige Annahme nur bei der Firma Lüdde, Tiftweg 10 in Wathlingen und bei der Abfallentsorgungsanlage Altencelle, Braunschweiger Heerstr. 111.

N - Naturschutz

Gemeinsam die Natur bewahren! 

Naturschutz bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – für Tiere, Pflanzen und die Lebensräume, die uns alle verbinden. 

  • Erhalten statt zerstören: Schützen Sie Wälder, Wiesen und Gewässer, indem Sie sich achtsam in der Natur bewegen. 
  • Lebensräume fördern: Pflanzen Sie heimische Sträucher, legen Sie Insektenhotels an oder schaffen Sie kleine Rückzugsorte im Garten. 
  • Mitmachen statt zusehen: Unterstützen Sie lokale Naturschutzprojekte oder Vereine – jeder Beitrag zählt! 

Naturschutz beginnt im Kleinen – und wirkt im Großen. Machen Sie mit und helfen Sie, unsere Umwelt für kommende Generationen zu bewahren. 

O - Ökologischer Fußabdruck

Jeder Schritt zählt – für unsere Erde! 

Unser ökologischer Fußabdruck zeigt, wie stark unser Lebensstil die Umwelt belastet – durch Energieverbrauch, Ernährung, Mobilität und Konsum. Doch jeder kann ihn verkleinern!

  • Energie sparen: Schalten Sie Geräte aus, nutzen Sie Ökostrom und vermeiden Sie Stand-by-Verbrauch.
  • Nachhaltig essen: Setzen Sie auf regionale, saisonale und pflanzliche Produkte.
  • Umweltfreundlich unterwegs: Gehen Sie zu Fuß, fahren Sie Rad oder nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel.
  • Bewusst konsumieren: Kaufen Sie nur, was Sie wirklich brauchen – und bevorzugen Sie langlebige Produkte.

Viele kleine Schritte ergeben einen großen Unterschied.

Unser Tipp: Ermitteln Sie Ihren CO2 Fußabdruck mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamtes

P - Plastikvermeidung

Weniger Plastik – mehr Zukunft! 

Plastik ist überall – doch ein großer Teil landet in unserer Umwelt und in den Meeren. Durch bewusste Entscheidungen im Alltag können Sie aktiv etwas dagegen tun. 
  • Setzen Sie auf wiederverwendbare Alternativen: Trinkflaschen aus Glas oder Edelstahl, Brotdosen statt Folie, Stoffbeutel statt Plastiktüten. 
  • Vermeiden Sie Einwegprodukte: Greifen Sie zu Nachfüllpackungen oder unverpackten Waren. 
  • Achten Sie beim Einkauf auf Verpackungen: Bevorzugen Sie recycelbare oder plastikfreie Optionen. 
Jede eingesparte Verpackung schützt Ressourcen, Tiere und unsere Umwelt. 
Gemeinsam schaffen wir eine plastikärmere Zukunft – Schritt für Schritt!