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Datum: 06.03.2026

Mikroförderung für Ehrenamt und Bürgerschaft in Niedersachsen stärkt lokale Projekte

Die Kommunalpolitik in Niedersachsen setzt mit der Einführung und Stärkung von Mikroförderprogrammen ein klares Zeichen: Ehrenamtliches Engagement ist die tragende Säule unserer Gemeinschaft, und gezielte finanzielle Zuschüsse ermöglichen es Vereinen, Initiativen, Organisationen und Engagierten, Ideen schnell und effektiv umzusetzen.

Diese Förderung ist zentraler Bestandteil der Niedersächsischen Strategie für Engagement und Ehrenamt sowie des Anfang diesen Jahres beschlossenen Konzepts zur Stärkung der Zivilgemeinschaft.

Seit dem 01.03.2026 können Zuschüsse zwischen 100 und 2.500 Euro einfach, zeitsparend, digital und barrierearm beantragt werden.

Der Förderzweck umfasst notwendige und prüffähige Anschaffungen, Veranstaltungen, Schulungen, projektbezogene Öffentlichkeitsarbeit und Personalkosten, sofern sie unmittelbar dem bürgerschaftlichen Engagement dienen.

Die Zielgruppe sind Vereine, Bürgerinitiativen, lokale Initiativen, die keinen großen Fördertopf erreichen, aber viel Potenzial für positives Wirken vor Ort haben.

Die Bewertungskriterien beruhen auf Gemeinwohlorientierung, Nachhaltigkeit, Transparenz, Partizipation und direkten Auswirkungen auf die Gemeinschaft.

Die Auszahlung erfolgt in zwei Schritten: 50 Prozent werden direkt mit der Förderzusage ausgezahlt, die weiteren 50 Prozent erhalten die Projekte nach der Prüfung des Verwendungsnachweises durch die LAGFA. So können die Antragstellenden frühzeitig auf einer soliden Finanzbasis ohne Vorfinanzierungsdruck starten.

Die Antragsführung kann ab sofort über ein einfaches Online-Formular erfolgen - mit kurzen Entscheidungswegen, transparenten Kriterienkatalogen und zeitnahen Rückmeldungen.

Das Formular und weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Niedersachsens e.V. (LAGFA).

Wir ermutigen Vereine, Initiativen und alle Engagierten, ihre Vorhaben einzureichen und gemeinsam mehr vor Ort zu bewegen.

Ihre Samtgemeindebürgermeisterin Claudia Sommer

Quelle: NSGB