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Datum: 07.08.2026

Gut vorbereitet und gemeinsam stark - Samtgemeinde setzt auf regionale Partnerschaften

Die Vorsorge für außergewöhnliche Schadenslagen und den Ausfall Kritischer Infrastrukturen ist ein fortwährendes Thema. Ein länger andauernder Stromausfall oder andere Krisensituationen können die Versorgung der Bevölkerung erheblich beeinträchtigen.

Um auf solche Lagen bestmöglich vorbereitet zu sein, entwickelt die Samtgemeindeverwaltung Wathlingen ihre Planungen im Bereich der Krisen- und Katastrophenvorsorge kontinuierlich weiter.

Ein wichtiger Bestandteil dieser Planungen ist die Sicherstellung der Verpflegung. Im Rahmen der Vorsorgemaßnahmen besuchten Vertreterinnen und Vertreter der Samtgemeindeverwaltung die Fleischerei Wolter in Nienhagen. Vor Ort informierten sie sich über die vorhandene Notstromversorgung und darüber, in welchem Umfang der Betrieb bei einem länger andauernden Stromausfall aufrechterhalten werden könnte.

Die Fleischerei verfügt über die technische Ausstattung, Teile des Betriebs mithilfe eines Notstromaggregats fortzuführen. Damit könnte das Unternehmen im Krisenfall einen wichtigen Beitrag leisten, beispielsweise durch die Zubereitung warmer Mahlzeiten für Einsatzkräfte und die Bevölkerung. Leistungsfähige regionale Betriebe mit einer entsprechenden technischen Ausstattung können somit ein wichtiger Baustein einer funktionierenden Krisenvorsorge sein.

„Der Schutz und die Versorgung unserer Bevölkerung haben für uns höchste Priorität. Krisenvorsorge bedeutet, bereits heute die notwendigen Strukturen und verlässlichen Partnerschaften aufzubauen, damit wir im Ernstfall können. Die Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen wie der Fleischerei Wolter kann dabei ein wichtiger Baustein sein“, erklärt Samtgemeindebürgermeisterin Claudia Sommer.

Neben der Sicherstellung der Verpflegung arbeitet die Samtgemeinde Wathlingen gemeinsam mit der Feuerwehr, Hilfsorganisationen und weiteren Partnern daran, die Ausfallsicherheit Kritischer Infrastrukturen weiter zu verbessern. Dazu gehören unter anderem Notstromlösungen für wichtige Einrichtungen, beispielsweise das Klärwerk, sowie die Planung von Anlaufstellen für die Bevölkerung im Krisenfall.

Der Besuch bei der Fleischerei Wolter verdeutlichte, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Kommune und regionalen Unternehmen ist. Durch den frühzeitigen Austausch und den Aufbau verlässlicher Strukturen stärkt die Samtgemeinde Wathlingen ihre Krisenfestigkeit und verbessert die Voraussetzungen dafür, auch in außergewöhnlichen Situationen handlungsfähig zu bleiben.

Samtgemeindebürgermeisterin Claudia Sommer steht seit jeher für einen engen Austausch und eine gute Vernetzung innerhalb unserer Samtgemeinde. Viele wertvolle Hinweise, Erfahrungen und Gedanken aus der Bevölkerung sind bereits in die Arbeit der Samtgemeinde eingeflossen. Auch weiterhin gilt: Haben Sie Anregungen oder Ideen, die zu einer guten Krisenvorsorge beitragen können, schreiben Sie uns gerne. Denn Vorsorge gelingt am besten gemeinsam – gut vernetzt und miteinander.