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Katastrophenschutz

Katastrophenschutz ist der Schutz der Menschen und die Bewältigung von großen Katastrophen wie Hochwasser, Erdbeben oder Stürmen. Er zielt darauf ab, Schäden zu minimieren und Menschenleben zu retten. Hier finden Sie wichtige Informationen, aktuelle Hinweise und praktische Tipps, um auf mögliche Notlagen vorbereitet zu sein. Ob Naturkatastrophen, technische Störungen oder außergewöhnliche Gefahren – wir stehen an Ihrer Seite, um Risiken zu minimieren und Ihre Sicherheit zu gewährleisten. Informieren Sie sich über Vorsorgemaßnahmen, Verhaltensregeln und unsere gemeinsamen Schritte im Ernstfall. 

Was versteht man unter Katastrophenschutz?

Der Katastrophenschutz umfasst alle organisatorischen, personellen und sachlichen Maßnahmen, die dazu dienen, bei einer Katastrophe oder Großschadenslage die damit verbundenen Gefahren möglichst umfassend zu bekämpfen und weitere Schäden zu vermeiden.

Wie komme ich im Katastrophenfall an Informationen?

Informationen kann man über die Warnsysteme in der Region, wie z.B. die Warn-App NINA oder Katwarn oder das Radio erhalten.

Was gehört in eine Notfallausstattung?

In das Notfallgepäck gehört (nicht abschließend):

  • Erste-Hilfe-Set mit Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel, Schmerzmitteln, etc.
  • Taschenlampe und Ersatzbatterien
  • Feuerzeug oder Streichhölzer
  • Trinkwasser und Lebensmittelrationen
  • Multifunktionswerkzeug oder Taschenmesser
  • Decken oder Schlafsäcke
  • Notfallkocher und Brennstoff
  • Funkgerät oder batteriebetriebenes Radio
  • Notfallplan mit wichtigen Kontaktdaten und Informationen
  • Hygieneartikel wie Toilettenpapier, Seife, Zahnbürste, etc.
  • Persönliche Medikamente und wichtige Dokumente (z.B. Ausweise, Versicherungspapiere)

Es ist wichtig, die Notfallausrüstung regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren, um im Ernstfall schnell handeln zu können.

Welche Lebensmittel eignen sich, um einen kleinen Notvorrat anzulegen?

  • Konserven (z.B. Gemüse, Fisch, Fleisch)
  • Trockenfrüchte und Nüsse
  • Haltbare Milchprodukte (z.B. Kondensmilch, H-Milch)
  • Getrocknete Hülsenfrüchte (z.B. Linsen, Bohnen)
  • Reis, Nudeln, Mehl
  • Müsli und Haferflocken
  • Energieriegel und Trockenfleisch
  • Kekse und Cracker
  • Haltbare Säfte und Wasser

Es ist wichtig, regelmäßig die Vorräte zu überprüfen und gegebenenfalls aufzustocken, um im Ernstfall gut versorgt zu sein

Sirenenton für Katastrophenwarnung anhören

Der allgemeine Warnton dauert eine Minute und ist ein regelmäßiger auf- und ab steigender Ton. Sirenenwarnton


Die verschiedenen Wege zur Bevölkerungswarnung werden jährlich zum bundesweiten Warntag am zweiten Donnerstag im September geprobt.

Notfall-Informationspunkte der Samtgemeinde Wathlingen

Die Samtgemeinde Wathlingen bietet im Falle einer Katastrophen- oder Großschadenslage folgende notstromversorgte Anlaufmöglichkeiten für die Bevölkerung an:

  • Schulsporthalle Adelheidsdorf, Schulstraße 1,
  • Dorfgemeinschaftshaus Großmoor, Hauptstraße 161 A,
  • Rathaus Nienhagen, Dorfstraße 41,
  • Rathaus Wathlingen, Am Schmiedeberg 1.

Bitte denken Sie daran, dass diese Standorte nicht sofort, sondern zeitversetzt besetzt werden.

Die angegebenen Notfall-Informationspunkte dienen für Sie als Kontaktstellen, damit Sie in erster Linie mit weiteren Informationen versorgt werden können, falls weitere Kommunikationswege ausfallen sollten. Bitte suchen Sie die Notfall-Informationspunkte nur bei einer Gefahr für Leib und Leben auf.

Hochwasser

Informationen rund um den Hochwasserschutz in unserer Samtgemeinde finden Sie unter folgendem Link.

Stromausfall/Blackout

Lokale Stromausfälle gibt es immer wieder. Sie sind eigentlich kein Grund zur Panik. Bei einem Stromausfall wird die Stromversorgung kurzzeitig unterbrochen. Die Ursachen für die Stromausfälle können technische Defekte oder auch Unwetter sein. In der Regel ist die Ursache schnell gefunden und behoben, so dass die Stromversorgung innerhalb weniger Stunden wiederhergestellt ist.

Allerdings kann ein flächendeckender Stromausfall unsere Samtgemeinde vor große Herausforderungen stellen. In einem Moment ist noch alles normal, im nächsten Moment gehen die Lichter aus. Für viele Menschen ist ein Blackout ein Szenario, das Angst macht. Ein Blackout kann ganze Regionen oder Länder betreffen und mehre Tage oder sogar Wochen dauern. Die Ursachen können extreme Wetterlagen, technische Defekte, Cyberangriffe oder Netzüberlastungen sein.

Während ein kurzfristiger Stromausfall meist keine größeren Folgen hat, kann ein längerer Ausfall alltägliche Abläufe erheblich beeinträchtigen. Betroffen sind in solchen Fällen unter anderem die Kommunikation, Beleuchtung, Heizung, Wasser- und Lebensmittelversorgung.

Sowohl bei einem Stromausfall als auch bei einem Blackout ist das oberste Gebot: Ruhe bewahren!

Informationen und Hinweise zum Stromausfall


Waldbrandgefahr

Wie entsteht ein Waldbrand?

In den seltensten Fällen hat ein Waldbrand natürliche Ursachen. Hingegen sind Unachtsamkeit oder Fahrlässigkeit von Waldbesuchern mit mehr als 90 Prozent die häufigsten Gründe für Feuer im Wald, so der Internationale Katastrophenschutz Deutschland.

Wie kann man einen Waldbrand vermeiden?

Waldbesucher sollten die Waldbrandwarnstufen beachten. Nicht rauchen im Wald und keine Zigaretten wegwerfen. Keine Glasflaschen oder anderen Müll im Wald liegen lassen. Reflektierende Gegenstände können durch die Bündelung von Sonnenlicht Feuer entfachen.
Weder mit dem Auto noch mit dem Motorrad auf Waldwegen parken. Durch die heißen Katalysatoren kann sich trockenes Unterholz leicht entzünden. Kein Lagerfeuer oder Grill anzünden. Funken könnten aus der Glut springen und einen Brand auslösen.

Wann ist die Waldbrandgefahr am höchsten?

Hohe Temperaturen und fehlender Regen sorgen in den Monaten März bis Oktober für erhöhte Gefahr in Risikogebieten. Nadelwälder, insbesondere Kiefernwälder, sind häufiger betroffen als Mischwälder mit Laubbäumen.

Waldbrandgefahrenstufen – was bedeuten sie?

In Deutschland gibt es fünf offizielle Waldbrandgefahrenstufen. Damit die Landesbehörden die Lage besser einschätzen und die Bevölkerung möglichst früh warnen können, hat der Deutsche Wetterdienst den Waldbrandgefahrenindex (WBI) festgelegt. Die Karte ist jederzeit online abrufbar. Der Index sagt aus, wie hoch die Waldbrandgefahr in den verschiedenen Regionen in Deutschland ist. Die Vorhersagen werden für den aktuellen Tag und die vier Folgetage veröffentlicht.

Die Bedeutung der Waldbrandgefahrenstufe:

Stufe 1: sehr geringe Gefahr - Bei Waldbrandgefahrenstufe 1 ist die Gefahr sehr gering.

Stufe 2: geringe Gefahr - Bei Waldbrandgefahrenstufe 2 dürfen Waldbesucher den Wald ohne Einschränkungen betreten. Vorsicht beim Parken in Waldnähe auf trockenem Boden: Die heißen Katalysatoren können trockenes Gras, Moos oder Unterholz leicht entzünden. Reisig sollte nicht mehr verbrannt, auch auf Schweißarbeiten verzichtet werden.

Stufe 3: mittlere Gefahr - Bei Waldbrandgefahrenstufe 3 bleibt das Betreten grundsätzlich erlaubt. Öffentliche Feuerstellen und Grillplätze sollten nicht mehr benutzt werden. Waldarbeiten wie Schweißen oder das Verbrennen von Reisig sind verboten.

Stufe 4: hohe Gefahr - Ab Waldbrandgefahrenstufe 4 kann das Betretungsrecht beschränkt werden. In Waldgebieten sollten öffentliche Wege nicht verlassen werden. Parkplätze und touristische Einrichtungen im Wald können möglicherweise gesperrt werden.

Stufe 5: sehr hohe Gefahr - Bei Waldbrandgefahrenstufe 5 können die Forstbehörde oder Waldbesitzer gefährdete Gebiete zeitweilig voll sperren. Der Wald darf nicht mehr betreten werden. Für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz gelten Ausnahmen.

Wie ermittelt der DWD den Gefahrenindex?

Die witterungsbedingte Waldbrandgefahr wird anhand des kanadischen Fire Weather Index (FWI) abgeschätzt. Dieser beruht auf Mittagswerten der Lufttemperatur, der relativen Luftfeuchte und Windgeschwindigkeit sowie der 24-stündigen Niederschlagsmenge.

Wie verhält man sich, wenn es brennt?

Der Deutsche Feuerwehrverband rät, kein Risiko einzugehen und sich aus der Gefahrenzone zu begeben. Die Notrufnummer 112 sollte unbedingt angerufen und die Waldwege für die Feuerwehr freigehalten werden. Wenn möglich in der Nähe bleiben, um die Feuerwehr einzuweisen. Denn es ist für die Einsatzkräfte nicht einfach, einen Brandherd zu lokalisieren. Das Feuer wird vom Wind angetrieben, deshalb gilt als Grundregel, möglichst nie entgegen der Windrichtung zu laufen.

Hitze

Tipps für das richtige Verhalten bei Hitze finden Sie unter dem folgenden Link.

Weiterführende Informationen